Warum das wichtig ist
Viele Nebengewerbe starten mit Instagram, einer Landingpage, einem Shop oder einem Blog. Sobald die Seite geschäftsmäßig betrieben wird, braucht sie eine saubere Anbieterkennzeichnung.
Aus Wissen einen Startplan machen
Dieser Ratgeber erklärt ein einzelnes Thema. Ob es für dich jetzt wirklich Priorität hat, entscheidet der Startplan anhand deiner Antworten.
Startplan erstellenWann ein Impressum relevant wird
Ein Impressum wird bei geschäftsmäßigen digitalen Diensten in Deutschland regelmäßig relevant. Nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz müssen bestimmte Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein.
Für Nebengewerbe ist das oft früher relevant als gedacht: Landingpage, Shop, Affiliate-Seite, Dienstleistungsseite, gewerblicher Blog oder Social-Media-Profil mit geschäftlichem Auftritt können betroffen sein.
Wichtig: Ein Impressum ist nicht dasselbe wie Datenschutz, Cookie-Hinweis oder Affiliate-Kennzeichnung. Diese Themen hängen praktisch zusammen, müssen aber getrennt sauber geprüft werden.
Welche Angaben typischerweise dazugehören
Typisch sind Name, ladungsfähige Anschrift, schnelle elektronische Kontaktaufnahme, E-Mail-Adresse und je nach Rechtsform weitere Angaben wie Rechtsform, Vertretungsberechtigte oder Registerdaten.
Eine USt-IdNr. gehört nur hinein, wenn du eine USt-IdNr. hast. Die normale Finanzamt-Steuernummer solltest du in vielen Fällen nicht unnötig öffentlich machen. Hier lohnt sich Sorgfalt, weil Gründer oft die Nummern verwechseln.
Bei bestimmten Tätigkeiten können zusätzlich Angaben zur Aufsichtsbehörde, Kammer, Berufsbezeichnung oder berufsspezifischen Regelungen nötig sein.
Impressum-Generatoren: nützlich, aber nicht magisch
Impressum-Generatoren können eine gute erste Struktur geben. Sie ersetzen aber keine Prüfung, ob dein konkretes Geschäftsmodell, deine Rechtsform, deine Tätigkeit und deine zusätzlichen Dienste richtig abgebildet sind.
Besonders bei Online-Shop, Affiliate-Seite, Newsletter, Tracking, EU-Verkauf oder mehreren Marken solltest du nicht nur blind ein Formular ausfüllen, sondern verstehen, welche Angaben du dort einträgst.
Freya als Vorprüfung
Freya kann dir helfen, die typischen Impressum-Bausteine zu sortieren: Wer bist du, welche Rechtsform nutzt du, gibt es einen Shop, brauchst du Anbieterangaben für mehrere Websites, und welche Nummern solltest du nicht verwechseln?
Die finale rechtliche Prüfung bleibt aber bei dir, einer spezialisierten Rechtsberatung oder einem verlässlichen Generator mit passender Prüfung.
Schnelle Checkliste
- Ist deine Website, dein Shop, dein Blog oder dein Profil geschäftlich genutzt?
- Sind Name und ladungsfähige Anschrift korrekt?
- Gibt es eine schnell erreichbare E-Mail-Adresse?
- Hast du eine USt-IdNr. und ist sie korrekt eingetragen?
- Nutzt du eine Rechtsform mit zusätzlichen Pflichtangaben?
- Hast du Datenschutz, Cookie- und Affiliate-Hinweise separat geprüft?
Typische Fehler
- Private Website und geschäftliche Website gleich behandeln.
- Die Finanzamt-Steuernummer öffentlich eintragen, obwohl eigentlich die USt-IdNr. gemeint war.
- Impressum nur im Footer verstecken oder auf Social Media vergessen.
- Generatortext kopieren, ohne Rechtsform, Tätigkeit und Kontaktangaben zu prüfen.
Was dieser Ratgeber leisten kann und was nicht
Der Ratgeber hilft bei
- dir eine Impressum-Checkliste für deine Website oder deinen Shop geben
- erkennen, ob USt-IdNr., Rechtsform oder Shop-Kontext relevant sein könnten
- dir erklären, warum Impressum, Datenschutz und Affiliate-Hinweis getrennte Themen sind
Der Ratgeber ersetzt nicht
- ein rechtssicheres Impressum garantieren
- anwaltliche Prüfung ersetzen
- für dich entscheiden, welche Sonderpflichten deine Branche hat