Worum es geht
KI-Bildgeneratoren machen aus Text oder Referenzbildern neue Bilder. Du kannst sie für Social-Media-Motive, Website-Visuals, Mockups, Kampagnenideen oder Illustrationen nutzen.
Für die meisten Selbstständigen reicht am Anfang ein Tool. Welches passt, hängt davon ab, ob du eher einfache Marketingbilder, hochwertige Stilwelten, Text im Bild oder realistische Menschen brauchst.
Die Tools, mit denen du anfangen kannst
ChatGPT Images ist ein einfacher Einstieg, besonders wenn du ChatGPT ohnehin nutzt. Du kannst Bilder erzeugen und bearbeiten lassen, ohne einen eigenen Bild-Workflow aufzubauen.
Midjourney ist stark für hochwertige Stilwelten, Moodbilder und visuell sehr dichte Motive. Es braucht aber mehr Einarbeitung und ist ein eigenes Tool mit eigener Logik.
Ideogram kann bei Motiven mit Text im Bild interessant sein. Flux-basierte Tools können je nach Plattform bei realistischen Personen oder Produktmockups stark sein. Beide solltest du als Spezialfälle betrachten, nicht als Pflicht-Abo.
Wann ein zweites Tool sich lohnt
Ein zweites Tool lohnt sich, wenn du immer wieder an derselben Grenze scheiterst: lesbare Schrift, sehr realistische Menschen, konsistenter Stil oder besonders hochwertige Kampagnenbilder.
Wenn du nur gelegentlich Bilder brauchst, bleib lieber bei einem Tool und verbessere deine Prompts. Zu viele Bildtools machen den Workflow schnell unübersichtlich.
Was du beim Einsatz im Geschäft beachten solltest
Prüfe die kommerziellen Nutzungsrechte des konkreten Tools und Tarifs. Verlasse dich nicht darauf, dass ein Bild automatisch rechtlich unproblematisch ist, nur weil du es generieren kannst.
Baue keine echten Personen, fremden Marken, Logos, bekannten Figuren oder geschützten Produktdesigns nach. Das kann Persönlichkeits-, Marken- oder Urheberrechte berühren.
Bei Produktbildern ist besondere Vorsicht nötig: Wenn das KI-Bild dein echtes Produkt verändert, schöner macht oder Eigenschaften zeigt, die es nicht hat, kann das irreführend wirken.
Was das mit deinem Nebengewerbe zu tun hat
Wenn du Bildtools regelmäßig für dein Geschäft nutzt, gehören die Belege in deine Buchhaltung. Nutzt du die Bilder für Kunden, solltest du zusätzlich klären, welche Nutzungsrechte du weitergibst.
Freya kann dir helfen, Toolkosten, Buchhaltung, Versicherung und Risiko grob einzuordnen. Eine rechtliche Prüfung der Bildrechte ersetzt sie nicht.
Fragen, die für deinen Fall relevant sind
Diese Fragen helfen dir beim Einordnen. Im Startplan werden sie mit deiner Situation verknüpft. Du kannst dir die Antworten auch schon vorher überlegen.
- Wofür willst du die Bilder hauptsächlich nutzen, Social Media, Website, Produktbilder oder Ads?
- Brauchst du realistische Produkte oder eher allgemeine Motive?
- Hast du schon ein KI-Tool-Abo oder fängst du neu an?
- Nutzt du die Bilder nur selbst oder auch für Kunden?
- Gibt es Marken, echte Personen oder Produktdetails, die exakt stimmen müssen?
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Nächster sinnvoller Schritt
Thema im Lernpfad einordnen
Wenn du dieses Thema verstanden hast, zeigt dir der Startpfad, welche Stationen davor und danach wichtig werden.
Wo offizielle Informationen stehen
Für verbindliche Auskünfte zu Steuern, Rechtsform, Anmeldung, Versicherung, Finanzierung, Datenschutz oder anderen offiziellen Fragen solltest du die zuständigen Stellen oder qualifizierte Fachleute prüfen. Die Links unten sind gute Ausgangspunkte, aber keine abschließende Prüfung deines Falls.
Vom Thema zum Startplan
Ist KI-Bildgeneratoren für dich jetzt wirklich dran?
Themen erklären Grundlagen. Der Startplan fragt deine Situation ab und zeigt dir, ob dieses Thema für deinen nächsten Schritt wirklich relevant ist.